Von Ottersberg nach Bremen

„Am sonntag muss man langsam machen“, haben wir gehört, und direkt
umgesetzt. 2 unserer karawanen-Mitglieder schliefen auf einer Wiese in
der Nähe des Sommerfestes (im Zelt und unter freiem himmel), in der
Hoffnung dort mehr Ruhe zu finden als in der vielleicht etwas viel mit
Gästen befüllten Bahnhofs-Wg. Im Endeffekt schliefen unsere
Bahnhofs-Schläfer viel besser, da ihre zur Ruhe kommenden schlagenden
Herzen nicht im Beat der Partymusik mitschlagen mussten….denn so war
es für die auf der Wiese schlafenden Herzen. Also müde, also langsam
machen. Nach einem netten Frühstück in der Wg und vielen schnellen,
aber netten Begegnungen mit anderen Gästen erwischten wir doch
tatsächlich den Zug um 11.46 Uhr Richtung Bremen. Zu fünft. Mit einem
Vierer-ticket. Zitat des Tages: „Sobald Verkehrsmittel ins Spiel kommen,
wird’s kompliziert“. Ich hab den Topf. Du hast den Deckel? Mein Handy
liegt noch in der WG!! So war Frank dann für ein paar Stunden weg. Zu
viert in Bremen ausgestiegen, Topfdeckel aber ohne Karawane im Zug
weitergefahren, nach? Hause? Tschüss Topfdeckel, wir versuchen dich
später anzurufen!
Nach Bremen wollten wir ziehen um auf dem Strassenfest der
Strassenkünstler „laStrada“ zu „Sein“. Auf einer schönen Wiese, neben
einem schönen Fluss liessen wir uns erstmal nieder und Dankten für
alles, was uns von Herzen kam, machten ein check-in, sangen, und es hat
gut getan!! Vorbeilaufende Menschen haben sich über das Singen gefreut.
Übrigens Kinder freuen sich immer am direktesten und dollsten, wenn wir
so am Wegesrand singen, dass ist dann so einem netten Mädchen schonmal
2 Euro ihres Taschengeldes Wert, Danke an alle Kinder!!! 🙂
Da wir ja langsam machen wollten, war das Strassenfest mit gaaaaaanz
vielen Menschen ein bisschen zu viel und voll, und wir konnten gar nicht
viel sehen von den tollen Aufführungen, also beschlossen wir….ja…
ein Eis zu essen,…und dann über einen Badesee Richtung Wummensiede zu
laufen, unsere Quartier und Hofgemeinschaft für die nächsten paar
Tage. Elena verabschiedeten wir am Hbf, Frank sprang wieder mit Handy
und einem schönen Tag mit Karawanensympathisanten am See wieder auf.
Nun durch den Bürgerpark, schön! Echt schöner Bürgerpark! Dann ein
FKK Platz am Badesee, schwimmen, essen, Clemens bringt Kuchen! Den hat
er eigens angefertigt! ( Clemens wohnt auch in der Wummensiede und weiss
nicht mehr, wann er das letzte mal einen Kuchen gebacken hat. Wir
schliessen daraus eine grosse Sympathie gegenüber der Karawane, Danke
Clemens! :). 20.15 Uhr, zu spät um zu laufen? Es stand leider schon
wieder ein Verkehrsmittel zu Verfügung, so liessen sich 2 unserer
Wanderer auf dieses ein, die anderen 3 auch, bis zur Brücke. Bei
schönstem Sonnenuntergang gings dann durch das Blockland Richtung
Wummemsiede. Auf dem Weg gesellte sich noch eine zu verschenkende
Holzbank dazu, und nahm auf unseren Schultern Platz (Danke Jungs!). Die
Wummensiede ist ein schöner Ort!! Wir liessen den Abend bei gemeimsamen
Speis und Trank ausklingen und fiehlen müde ins Bett. Bett? Im Zelt,
unterm Tarp, im Bauwagen, herrlich! 🙂

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